· Pressemitteilung KV

Neue Betreuungsdienst-LKWs übergeben

Übergabe von zwei Lkw im Betreuungsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen an das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Gütersloh (von links): stellvertretender Kreisrotkreuzleiter Denis Feldmann, Rotkreuzbeauftragter für den Kreis, Jürgen Strathaus, Präsident Heinz- Hermann Vollmer, Marco zum Stickling und Frank Erichlandwehr von der Rotkreuzgemeinschaft Verl, Yannek Werz, Peter Werz und Christian Paschke von der Rotkreuzgemeinschaft Rheda-Wiedenbrück, Helene Gwosdek (DRK-Zentrum Gütersloh) und Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper. Bild Bitter
Kreis Gütersloh. Das Land Nordrhein-Westfalen hat zwei Lastkraftwagen mit Spezialausstattung für den Betreuungsdienst an den Kreisverband Gütersloh im Deutschen Kreuz übergeben. Ihre Aufgabe besteht darin, einerseits die Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft 04 im Regierungsbezirk Detmold zu versorgen, andererseits, Lebensmittel und Verpflegung für bis zu 500 Personen zu einem Betreuungsplatz zu schaffen bei großangelegter Evakuierung. Die Schlüssel überreichten vor dem DRK-Zentrum an der Kaiserstraße in Gütersloh der Präsident des DRK-Kreisverbands, Heinz-Hermann Vollmer, und der Rotkreuzbeauftragte für den Kreis Güterloh, Jürgen Strathaus, an die Rotkreuzgemeinschaften Rheda-Wiedenbrück und Verl. Strathaus stellte sie am Samstagmorgen als „Urgesteine im Verpflegungsdienst“  heraus. Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper, für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr im Kreis verantwortlich, hob die Besonderheit hervor, dass gleich zwei Fahrzeuge im Kreis Gütersloh neu stationiert würden. Das der guten Arbeit geschuldet, die im Bevölkerungsschutz geleistet werde, bei dem alle an einem Strang ziehen würden. Holtkemper: „Ich freue mich, dass dies vom Land anerkannt wird.“ Neue Fahrzeuge seien nur einsatzfähig, wenn die richtigen Leute dahinter stünden, um sie zu bedienen, machte Präsident Vollmer deutlich. Er dankte den Rotkreuzmitgliedern, die ehrenamtlich bereit seien, die Arbeit für die Allgemeinheit zu leisten.  Katastrophen wolle niemand, aber jeder gehe davon aus, dass ihm im Notfall geholfen werde, gab der DRK-Präsident zu bedenken. Die neuen Betreuungsdienst-Lkw auf der Basis des Mercedes-Typs Atego mit 177 PS und Automatikgetriebe  verfügen über Schwenkwände. Sie erlauben  innerhalb von Sekunden den Zugriff auf  den kompletten Laderaum und die Entnahme des Materials auch von der Seite. Die Ladebordwand am Fahrzeugheck hält einer Belastung von einer Tonne stand. Strathaus berichtete, das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtige zu den Lkw bis Ende 2020 je ein Verpflegungsmodell für die Zubereitung von warmen Speisen und Getränken zu liefern.  Dabei handele es sich um eine mobile, modular aufgebaute Großküche mit Kochstellen, Kühleinrichtungen, Spülmaschine, Speisetransport und Getränkeboxen sowie zwei Ersatzstromerzeugern. Alles befinde sich auf zwölf Rollwagen.