· Pressemitteilung KV

Nach 12 Jahren Wechsel an der Spitze des Roten Kreuzes

Nach 12 Jahren Wechsel an der Spitze des Roten Kreuzes (von links): neuer Präsident des Kreisverbands, Gerhard Serges, sein Vorgänger Heinz-Hermann Vollmer sowie die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landrätin Elvan Korkmaz-Emre. Bild: Bitter
Überbrachte den Dank des DRK-Landesverbands: Schatzmeister Moritz Krawinkel (links) und der scheidende Präsident des DRK-Kreisverbands, Heinz-Hermann Vollmer Bild: Bitter
Wechsel an der Spitze des DRK-Kreisverbands Gütersloh (von links): Moritz Krawinkel (DRK-Landesverband), neuer Präsident Gerhard Serges, künftiges Vorstandsmitglied Ilka Mähler, bisheriger Präsident Heinz-Hermann Volmer, stellvertretende Landrätin Elvan Korkmaz-Emre MdB, Vizepräsident Klemens Keller und hauptamtlicher Vorstand Dennis Schwoch. Bild: Bitter
Von unserem Mitarbeiter JOHANNES BITTER Kreis Gütersloh (gl). Nach 12 Jahren hat sich an der Spitze des Kreisverbands Gütersloh im Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein Wechsel vollzogen. Neuer Präsident ist Gerhard Serges (66) aus Rheda-Wiedenbrück, früher Technischer Beigeordneter der Stadt und noch Dozent für Baurecht. Der Vorschlag kam vom stellvertretenden Vorsitzenden des DRK in Rheda-Wiedenbrück, Johannes Granas, der Serges als erfahrenen Projektmanager herausstellte.  Er folgt auf den ehemaligen Volksbank-Vorstand Heinz-Hermann Vollmer, der nicht erneut antrat. Die Delegierten der Kreisversammlung dankten ihm für seine herausragende Leistung  minutenlang mit stehendem Applaus. Für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, der Vollmer schon 2018 Verdienstmedaille  geehrt hatte, erschien Schatzmeister  Moritz Krawinkel. Eine personelle Neuerung steht zum 1. Januar 2020 an. Ilka Mähler, bisher DRK-Sozialdienste OWL, tritt als zweites hauptamtliches Mitglied neben Dennis Schwoch in den Vorstand des Kreisverbands ein. Dieser übernimmt dann in Eigenregie die ambulante häusliche Pflege  für Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Versmold. SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landrätin Elvan Korkmaz-Emre dankte den Roten Kreuz als einem der Spitzenverbände, auf die man sich verlassen könne.  Das Bemühen, die Welt jeden Tag zu einem besseren Ort zu machen, laufe nicht ohne Vertrauen in einen Präsidenten wie Heinz-Hermann Vollmer.  Stellvertretender Kreisbrandmeister  Uwe Theismann versicherte, er habe sich immer wohlgefühlt mit den freiwilligen professionell ausgebildeten Helfern des Roten Kreuzes, die mit der Feuerwehr vernetzt seien. Vollmer erinnerte an die Leistungen der Ehrenamtlichen bei der Flüchtlingshilfe 2015: „Was sie können, haben sie dort bewiesen.“ Der im Amt bestätigte Kreisrotkreuzleiter Michael Schumacher kann  auf 736 Helfer, davon  386 in den  12 Rotkreuzgemeinschaften kreisweit, bauen, die ehrenamtlich aktiv sind. Er dankte den Arbeitgebern für die Freistellung der Mitarbeiter im Ernstfall. Vorstand Dennis Schwoch stellte fest: „Wir können nicht nur helfen, sondern auch bauen.“ Er zielte auf den  Erweiterungsbau des Pflegeheims Haus Ravensberg in Borgholzhausen ab für 8,5 Millionen Euro,  der im Januar 2020 bezogen werden soll. Dabei war die Freude herauszuhören über den gewonnenen Prozess gegen einen Belegungsstopp. Vizepräsident  Klemens Keller merkte an: „Heinz-Hermann Vollmer hat dem Roten im Kreis richtig gut getan.“  Vollmer selbst gab sich bescheiden: „Wir haben nicht alles erreicht. Aber die Weichen sind richtig gestellt.“