Eingetragen von Sebastian Brandt am 02.12.2010

Kreis Gütersloh (bit). Der Landesbeauftragte für Katastrophenschutz, Christoph Brodesser, hat den Rotkreuzbeauftragten für den Kreis Gütersloh, Jürgen Strathaus (41) aus Langenberg, mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe ausgezeichnet.

Den würdigen Rahmen bildete die Kreisversammlung des Roten Kreuzes in der Stukenbrocker Schützenhalle. Der Geehrte trat mit 19 Jahren in das Rote Kreuz ein, absolvierte alle Ausbildungsgänge für Führungs- und Leitungskräfte, bis er 1997 zum Bereitschaftsführer ernannt wurde. Seine Wahl zum Kreisrotkreuzleiter folgte 2001.

Gegenüber den beim Kreis Gütersloh zuständigen Stellen für die nicht polizeiliche Gefahrenabwehr profilierte Strathaus sich als „mit hohen Führungsqualitäten ausgestatteter Funktionsträger“, wie Brodesser in seiner Laudatio formulierte.

Der Langenberger gelte als einer der Väter des Notfallkonzeptes „MANV“ (Massenanfall von Kranken und Verletzten) und werde von allen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr wegen seines überdurchschnittlichen Organisationstalentes akzeptiert.

Der Landesbeauftragte für Katastrophenschutz würdigte den Rotkreuzbeauftragten im Kreis Gütersloh als „Diplomat des Roten Kreuzes“. Der Präsident des DRK-Kreisverbands Gütersloh, Heinz-Hermann Vollmer, wünschte sich noch eine lange Zusammenarbeit. Strathaus versprach sie ihm, als er für die Auszeichnung dankte.