Eingetragen von Sebastian Brandt am 15.02.2013

Auch im Jubiläumsjahr „150 Jahre Rotes Kreuz weltweit“ waren die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes bei den Sanitätswachdiensten zum Straßenkarneval im Kreis Gütersloh stark gefordert.

So wurde zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag im gesamten Kreis Gütersloh 15 Veranstaltungen des Straßenkarnevals vom DRK betreut. Das DRK war dabei in der Stadt Harsewinkel, in der Gemeinde Langenberg, sowie in den Städten Rheda- Wiedenbrück, Rietberg und Schloß Holte- Stukenbrock zu Schutz und zur Hilfe der Besucher und Teilnehmer von Karnevalsveranstaltungen tätig.

Alle 316 eingesetzten Kräfte des DRK waren dabei ehrenamtlich tätig und wurden dabei von 15 Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes unterstützt. Die Gruppe Information und Kommunikation (IUK) des Kreises Gütersloh unterstützte ebenfalls das DRK in der größten Einsatzstelle Rietberg in dem Bereich Funk und Kommunikation, brachte dort auch einen Einsatzleitwagen-2 (ELW-2) mit in den Einsatz.  

Die Einsatzkräfte des DRK kamen dabei aus allen 13 Rotkreuzgemeinschaften im Bereich des DRK- Kreisverbands Gütersloh, aus den DRK- Kreisverbänden Bielefeld und Herford, sowie aus der Rotkreuzgemeinschaft Geseke.  

In der Gesamtzahl setzte das DRK bei den Sanitätswachdiensten zum Straßenkarneval im Kreis Gütersloh 21-mal Rettungswagen, 23- mal Krankentransportwagen, 6 Notärzte/-innen, 31- mal Erstversorgungsteams (EVT), sowie 48- mal verschiedene andere Einsatzfahrzeuge ein.

Insgesamt wurden dabei 332 verletzte, erkrankte und hilfsbedürftige Personen versorgt, sowie 33 Personen mit den Rettungsmitteln aus dem Sanitätsdienst zur weiteren Versorgung in umliegende Kliniken gebracht.

Im großen Ganzen wurde aus allen Einsatzstellen des DRK von ruhigem und harmonischem „Karnevalstreiben“, ohne besondere Vorkommnisse, berichtet. Dennoch nahm die Anzahl der Hilfsleistungen zum Vorjahr noch einmal zu. Rückläufig waren aber die schweren Erkrankungen und Verletzungen, welche dann zu einem Transport zur Weiterbehandlung in die Kliniken führten.