Eingetragen von Sebastian Brandt am 14.09.2010

Neuer Kurs am DRK Institut für Bildung und Kommunikation des Fachbereichs Gesundheit und Soziales interessierte 8 Haupt- und Ehrenamtliche.

Andrea Szelinski, Fachberaterin für Offene Senioren- und Ehrenamtsarbeit nahm als Multiplikatorin für den Kreisverband Gütersloh e.V. an dem Seminar, der aus zwei Teilen bestand teil.

Unterstützt wurde sie von Sigrid Huster vom DRK Ortsverein Rheda-Wiedenbrück und Marianne Lang vom DRK Ortsverein Isselhorst.

Münster, 22.08.10 

In den frisch renovierten Räumen des DRK Instituts für Bildung und Kommunikation fand das erste Mal der Kurs „Salute“ statt. Die Teilnehmerinnen, die aus verschiedenen Kreisverbänden des Landesverbandes Westfalen-Lippe angereist waren, erfuhren an zwei Wochenenden, wie und durch welche inneren und äußeren Umstände eine stabile Gesundheit erhalten wird.

Am 06. 08.10 – 08.08.10 und 20.08 – 22.08.10 wurden sie mit den Grundzügen des Salutogenetischen Ansatzes vertraut gemacht. Das (und vom) Team der DRK-Küche verwöhnte die Teilnehmerinnen zudem mit leckerem und gesundem Essen.

Das eigens für unsere DRK Ãœbungsleiterinnen abgestimmte Seminar des von Aaron Antonovsky entwickelten Modell der Salutogenese wurde über das DRK-Generalssekretariat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. G. Kaluza vom GKM-Institut für Gesundheitspsychologie in Marburg zunächst an interessierte Trainer weitergegeben. Diese sollen als Multiplikatoren wiederum Leiterinnen von Gesundheitsförderungskursen und Neugierigen aus der Wohlfahrtsarbeit, die sich mit (älteren) Menschen engagieren mit dem salutogenetischen Ansatz vertraut machen.

Jochen Brehm-Schilly, hauptamtlicher Mitarbeiter im DRK Bildungswerk des Kreisverbandes Borken und Referent für den Bereich Gesundheit und Prävention ist so ein Multiplikator.

Er unterrichtete deshalb in diesem Jahr zum erstenmal an zwei Wochenenden beim DRK Institut für Bildung und Kommunikation des Fachbereichs Gesundheit und Soziales acht interessierte Haupt- und Ehrenamtliche.

Im Gegensatz zu einem krankheitsorientierten Ansatz sollen hier die individuellen positiven Ressourcen – salutogenetische Faktoren – gestärkt werden, die die Lebenseinstellungen, Bewältigungskompetenzen und die sozialen Ressourcen günstig beeinflussen.

„Mich begeistert das Programm, weil es nach den eigenen Schätzen sucht und die Teilnehmer ihre Stärken (wieder)entdecken“, erklärt Diplom-Pädagoge Jochen Brehm-Schilly, der mit den acht Damen zwei konstruktive und auch sehr lustige Wochenenden verbrachte.

Die Grundzüge des Salutogenetischen Ansatzes lauten:

  1. Soziale Integration und soziale Unterstützung
  2. Selbstfürsorge: Wohlbefinden und angenehmes Erleben im Alltag
  3. Selbstwirksamkeit: Gesundheitsförderliche Einstellungen
  4. Sinnorientierung: Zielklärung und die Entwicklung eines positiven Zukunftskonzepts

Nähere Informationen bei Andrea Szelinski