Eingetragen von Sebastian Brandt am 27.01.2010

Die Kooperation von Deutschem Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst in einer Rettungshundestaffel, sagt Frank Dreismickenbecker, "ist deutschlandweit einmalig". Genauso freut es die örtlichen Mitglieder beider Institutionen, dass die Staffel am Donnerstag einen zweiten Mannschaftstransportwagen gespendet bekam.

„Sieben Jahre nach Gründung der Hundestaffel hat sich diese jüngste Abteilung des DRK-Ortsvereins Verl gemausert“, befand Frank Dreismickenbecker. So sehr man sich einerseits über wachsendes Interesse und Engagement von 16 ehrenamtlich in Ausbildung und Einsätzen tätigen Helferinnen und Helfern mit 13 Hunden, so sehr stelle es den Ortsverein auch vor Probleme, so der Ortsvereinschef.

Seit Jahren benötige man ein zweites Fahrzeug, ist doch der Transporter der Malteser mehr als ausgelastet. So ausgelastet, dass Einsatzfahrten oft mit privaten Fahrzeugen absolviert werden müssten. Bei elf Einsätzen 2009 in NRW handele es sich um „ehrenamtliche Arbeit im besten Sinne“, sagte Dreismickenbecker.

Umso mehr freuten sich er und die Mitglieder der Rettungshundstaffel, dass die Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück als Hauptsponsor 13.000 Euro für Anschaffung (9.300 Euro), Umbau und Aufstockung (5.700 Euro) eines Iveco Daily Baujahr 2005 mit dem Funknamen „Rotkreuz Gütersloh 11-19-11“ bereitgestellt habe. Insgesamt wurden rund 15.000 Euro eingesetzt.

Der mit Fahrzeugnavigation, GPS-Empfänger mit topografischen Karten, Umgfeldbeleuchtung, Stromversorgung, Arbeitsplatz und Erste-Hilfe-Koffer für Hunde ausgestattete Mannschaftstransportwagen bietet sechs Insassen Platz und besitzt fünf Hundeboxen.

Neben den „finanziellen Sponsoren“ würdigten Dreismickenbecker, sein Stellvertreter Rainer Dreier, Rotkreuzleiter Christian Schumacher, der Stadtbeauftragte der Malteser, Volker Horenkamp, der Leiter der Rettungshundestaffel, Klaus Harkötter, Günter Göpfert vom Vorstand des DRK-Kreisverbandes sowie dessen Präsident Heinz-Hermann Vollmer das Engagement von Michael Schöppner und seinen Kameraden. Diese hatten rund 200 Arbeitsstunden in die Ausstattung des Fahrzeugs gesteckt.

Nach dem kirchlichen Segen durch Pastorin Aletta Dahlhaus (Evangelische Kirchengemeinde) und Wolfgang Schinke (katholisch) hatte der DRK-Ortsverein die Gäste zum Imbiss geladen. Dem Anlass entsprechend zu „Hot dogs“.

Quelle: Text/Bild von Hubertus Ebbesmeyer

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