Eingetragen von Sebastian Brandt am 03.12.2012

Unter der Führung des Leiters des Kreisverbindungskommando (KVK) Gütersloh, Herrn Oberstleutnant d.R. Ulrich Donkels waren insgesamt 8 Offizier d.R. und Unteroffiziere d.R. zu Gast im DRK- Zentrum Rheda- Wiedenbrück.

Sie folgten dort Vorträgen des Herrn Jürgen Strathaus, Rotkreuzbeauftragter des DRK- Kreisverbands Gütersloh zum Thema der zivilen Gefahrenabwehr in den Fachdiensten der Hilfsorganisationen.

Zunächst berichtete der Rotkreuzbeauftragte über den Auftrag und das Selbstverständnis des DRK zur Mitwirkung im Bevölkerungsschutz anhand von gesetzlichen und satzungsgemäßen Regelungen.

Der weitere Vortrag umfasste die Einweisung in die Einsatzkonzepte in der überörtlichen Hilfe in NRW. Dieses sind die Sanitätsdienst- Einsatzkonzepte Behandlungsplatz- Bereitschaft 50- NRW und Patiententransportzug 10- NRW, sowie das Betreuungsdienst- Einsatzkonzepts Betreuungsplatz- Bereitschaft 500- NRW. Es folgte eine Einweisung in die Strukturen des Notfallsystems ManV des Kreises Gütersloh und in die Mitwirkung des DRK in diesem regionalen Einsatzkonzept.

Die kleine Vortragsreihe endet dann mit einer Führung durch das neue DRK- Zentrum Rheda- Wiedenbrück und die Möglichkeit zu Besichtigung von verschiedenen DRK- Einsatzfahrzeugen. Hierzu war der Stv. Rotkreuzleiter aus Rheda- Wiedenbrück Herr Stefan Clasmeier anwesend, der diesen Rundgang mit den Kameraden der Bundeswehr durchführte.

Das DRK- Gesetz aus dem Jahr 2008 fordert im §2 „Aufgaben“, dass das Deutsche Rote Kreuz im Sinne des Artikels 26 des I. Genfer Abkommens den Sanitätsdienstes der Bundeswehr unterstützt. Aus diesem Grund und vor dem Hintergrund der zivil- militärischen Zusammenarbeit waren sich alle Teilnehmer der Bundeswehr und alle Beteiligten des DRK einig, gut von den jeweiligen Einsatzkonzepten und Möglichkeiten des Anderen Kenntnis genommen zu haben.