Eingetragen von Sebastian Brandt am 26.07.2011

Berlin, 18. Juli 2011, 033/11

BERLIN Wer ganz genau hingeschaut hat, konnte sie in Rot und Weiß am Spielfeldrand sehen: Die Sanitäterinnen und Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). 2.500 von ihnen waren in den Stadien der Frauen-Fußball-WM im Einsatz, um für verletzte oder kreislaufgeschwächte Zuschauer zu sorgen. Und auch lädierte Spielerinnen konnten sich auf das DRK verlassen: Sie wurden wieselflink vom Feld zur Behandlung getragen.

Steffi Jones, Präsidentin des WM-Organisationskomitees, sagt: „Wir konnten die WM entspannt genießen, auch weil wir wussten – im Ernstfall ist das Rote Kreuz für uns da. Dafür danken wir den engagierten Helferinnen und Helfern.“

Auch DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters lobt die reibungslose Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des DFB und hebt hervor: „Für die Sanitätsdienste des DRK waren dieses Mal besonders viele weibliche Helfer im Einsatz, die hervorragende Arbeit geleistet haben.“

Im Verhältnis zu den Großeinsätzen bei den Herren-Fußball-Weltmeisterschaften 2006 und 2010 war die Frauen-WM für das DRK entspannter. Die Zuschauer waren hauptsächlich fröhliche Familien, es wurde deutlich weniger Alkohol getrunken – und auch die moderaten Temperaturen trugen zu einem überschaubaren Arbeitsaufkommen für Notärztinnen, Rettungshelfer und Sanitäterinnen bei.

Sie waren über 15.000 Stunden im Einsatz und leisteten rund 500 Mal Erste Hilfe. Dabei kamen Prellungen und Kreislaufbeschwerden am häufigsten vor.

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