Eingetragen von Sebastian Brandt am 17.03.2011

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 hat am 11.03.2011 die Küste Japans getroffen und einen gewaltigen Tsunami ausgelöst. Seitdem ist das Japanische Rote Kreuz mit 86 Notfallteams im Dauereinsatz. Ca. 600 medizinische Fachkräfte bergen Verschüttete und versorgen Verletzte im Katastrophengebiet.

Verletzte bergen und Bewohner evakuieren

Die Einsatzkräfte berichten von Verletzten, die beinahe ertrunken sind und viel Wasser schlucken mussten. Dies könnte noch zu Lungenentzündungen führen. Zudem haben viele Menschen Brandverletzungen oder Rauchvergiftungen durch die zahlreichen Brände.

Die Rotkreuzhelfer Japans betreuen zudem Evakuierte in Notlagern und Sammelstellen. Allein in der besonders verwüsteten Hafenstadt Sendai sind es 200 Notunterkünfte, in denen Betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psychosoziale Betreuung erhalten. Das Japanische Rote Kreuz hat außerdem ein medizinisches Team zur Versorgung von Strahlenopfern in Nagasaki in Bereitschaft.

Unterstützung für die Schwestergesellschaft

Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt und arbeitet eng mit den lokalen, staatlichen Behörden zusammen. Das Japanische Rote Kreuz zählt 55000 Mitarbeiter und mehr als zwei Millionen Freiwillige. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams, die mit knapp 7000 medizinischen Fachkräften besetzt sind.  Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt mit den Spenden den Einsatz der japanischen Schwestergesellschaft.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden auf, um den Hilfseinsatz des Japanischen Roten Kreuzes zu unterstützen:

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami

Schnell und einfach helfen: Hier haben Sie die Möglichkeit direkt online zu spenden.

Sie vermissen Freunde oder Familienangehörige?

Auf der Homepage des Internationalen Kommittee des Roten Kreuzes (ICRC) haben Sie die Möglichkeit, vermisste Freunde oder Angehörige zu finden oder eine Vermisstenmeldung aufzugeben. 


Dieser Artikel stammt im Original vom DRK-Generalsekretariat Berlin.

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