Eingetragen von Sebastian Brandt am 03.12.2012

Am Donnerstag, 29.11.2012 kam es zu dem Fund einer Weltkriegbombe im Zentrum von Dortmund und es musste deren Entschärfung geplant und vorgenommen werden. Daraus entstand die größte Evakuierung der Dortmunder Nachkriegsgeschichte. Der Bombenfund im Klinikviertel hatte die ganze Stadt alarmiert.

Ãœber die eigenen Einsatzkräfte im Bereich der Stadt Dortmund hinaus wurden aus den umliegenden Kreises und kreisfreien Städten Einheiten der überörtlichen Hilfe in NRW angefordert. Auch die Behandlungsplatz- Bereitschaft 50- NRW aus dem Kreises Gütersloh wurde über die Kreisleitstelle Gütersloh von der Bezirksregierung Detmold zur Unterstützung in Dortmund angefordert.

Daraufhin wurden gut 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, THW und Rettungsdienst, sowie ärztlichen Kräfte auf dem Autohof AUREA nahe der Autobahn BAB2 mit ihren Einsatzfahrzeugen als Verband gesammelt und die Abmarschbereitschaft in Richtung Dortmund hergestellt.

Das DRK stellte dabei 44 Einsatzkräfte für den Bereich der Patientenversorgung am Behandlungsplatz, sowie 19 Einsatzkräfte und 1 Kamerad des MHD zur Versorgung und Eigenverpflegung der Einheit im Einsatz.

Als Verbandführer der Behandlungsplatz- Bereitschaft war Herr Markus Hillemeyer (DRK) eingesetzt und die Versorgung der Einheit wurde von Christian Schumacher (DRK) verantwortet.

Gegen 17:00 Uhr endete die Bereitstellung für die Einsatzkräfte der Behandlungsplatz- Bereitschaft aus dem Kreis Gütersloh, damit auch für die insgesamt 63 ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK mit deren 15 Einsatzfahrzeugen. Ein Abmarsch nach Dortmund war lageabhängig nicht mehr erforderlich.