Eingetragen von Sebastian Brandt am 11.08.2010

Kreis Gütersloh. (js/rm) Wie bereits gestern über Twitter (http://twitter.com/drk_kreis_gt) gemeldet, kam es am Dienstagmorgen in einem Chemie-Betrieb in Steinhagen zu einer Verpuffung mit anschließendem Großbrand. Besonders schlimm: ein Mitarbeiter des Unternehmens (52 J.) kam dabei ums Leben. 

Die Kreisleitstelle Gütersloh entsendete unter anderem den Rettungswagen (RTW) der DRK-Lehrrettungswache Harsewinkel zur Einsatzstelle. Damit dieser dem Regelrettungsdienst möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen konnte, wurde er vom ehrenamtlich besetzten RTW der Rotkreuzgemeinschaft Halle/Westf. ausgelöst. So wurde die sanitätsdienstliche Absicherung des Großeinsatzes sicher gestellt und der Harsewinkler RTW war wieder frei. 

Zur Versorgung der 200 Einsatzkräfte wurde gegen 08.00h das Modul Betreuungsdienst des ManV-Konzeptes des Kreises Gütersloh in der Einsatzstufe 1 hinzu alarmiert. Bis zu dem Zeitpunkt waren die Einsatzkräfte bereits seit zwei Stunden im Einsatz. 

Im Standortbereich des DRK-Verpflegungstrupps Verl wurden daraufhin Getränke und Verpflegung für 200 Personen vorbereitet und dann mit einem Kühlwagen nach Steinhagen tramportiert. Unmittelbar nach Ankunft in Steinhagen wurden die Einsatzkräfte  in einer Zeltausgabestelle von den Helfern des DRK versorgt.

Im Betreuungseinsatz waren die Rotkreuzgemeinschaften Langenberg, Schloß Holte und Verl mit insgesamt 22 ehrenamtlichen Einsatz- und Führungskräften, sowie der MHD aus Herzebrock- Clarholz mit einem Führungsassistent tätig.