Eingetragen von Sebastian Brandt am 04.12.2011

Der Verein „Ihre Zahnärzte“ mit 22 Mitgliedern in der Region Verl, Schloß Holte-Stukenbrock und Rietberg hatte in Verl 12.600 Euro Spenden überreicht. Davon gehen 5800 Euro an den DRK-Ortsverein Verl zur Anschaffung eines Defibrillators zur Wiederbelebung von Notallpatienten im Rettungswagen, 5800 Euro an das DRK in Schloß Holte-Stukenbrock zum Erwerb von zehn neuen Einsatzanzügen und 1000 Euro an die Jugendfeuerwehr in Rietberg zum Kauf von Schutzkleidung und zur Ausstattung eines Fahrzeugs.

Wie der Geschäftsführer des Vereins, Dr. Karsten Angerstein, berichtete, betrug das Aufkommen aus der Altgoldsammlung seit 2002 genau 73.745,36 Euro. Die Aktion sei zum Selbstläufer geworden, sagte der Zahnmediziner. Sein und seiner Kollegen Motto: „Wenn die Goldkrone im Mund ausgedient hat, soll sie dahin kommen, wo es noch Freude macht.“ – „Wir fragen unsere Patienten, ob sie das Gold ihrer Kronen mitnehmen wollen oder für ein guten Zweck spenden möchten“, sagt Vorsitzender Dr. Georg Koch zum „Nebenprodukt“ der Vereinsarbeit, die seit 1998 vorrangig der Wissensweitergabe und dem Informationsaustausch dient. Für die Jugendfeuerwehr Rietberg bedankte sich ihr Leiter Christian Niermann. Das DRK in Schloß Holte-Stukenbrock vertraten Vorstandsmitglied Eberhard Wernekenschnieder und Geschäftsführer Jürgen Engels. Sie hatten vor Jahren einen Beitrag zur Sanierung der Seniorenbegegnungsstätte erhalten.

In Verl geht es um einen neuen Defibrillators im Rettungswagen des Roten Kreuzes, weil der vorhandene ab 1. Januar 2012 nicht mehr der DIN-Norm entspricht. Das Gerät, das 13.000 Euro kosten soll, gibt dem Notarzt erheblich mehr Therapie- Möglichkeiten, wie DRK-Zugarzt Dr. Robin Schumacher erläutert. Zu den 5800 Altgold- Euros kommen 1000 Euro der Kreissparkasse Wiedenbrück, wie deren Geschäftsstellenleiter und DRK-Vorsitzende Frank Dreismickenbecker ankündigte.

Im Jahr 2010 war die Spende des Vereins "Ihre Zahnärzte" zweckgebunden für das ambulante Operationszentrum in Gütersloh zur zahnärztlichen Versorgung spastisch gelähmter und geistig behinderter Menschen gegeben worden.