Eingetragen von Sebastian Brandt am 28.06.2011

In der Zeit vom 26.06. – 07.07.2011 findet die VI. FIFA- Frauen- Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland 2011 in neun Fußballstadien in sieben Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland statt.
Als WM- Spielstätten sind im Land Nordrhein- Westfalen die drei Fußballstadien in Bochum (RewirpowerSTADION), Leverkusen (BayArena) und Mönchengladbach (Stadion im Borussia- Park) vorgesehen.

Zu den Sicherheitskonzepten an den Stadien in den WM- Spielorten hat das Land Nordhein- Westfalen vorgesehen, für den Eintritt eines Großschadensereignisses (Katastrophenfall) mit einer Vielzahl von Verletzten und Betroffenen ausreichend Einsatzkräfte und Ausstattungen vorzuhalten.
Dieses erfolgt durch die Beorderung von einem Behandlungsplatz für 50 Patienten, fünf Patiententransportzüge sowie einer Betreuungsplatz- Bereitschaft für 500 unverletzte Betroffene im Rahmen der vor geplanten, überörtlichen Hilfe an jeden Spieltag und an jedem Stadion zur Unterstützung der örtlichen Kräfte in den Spielorten.

Auch die Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Kreis Gütersloh sind durch einen entsprechenden Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales in Nordrhein- Westfalen gefordert, sich an der Unterstützung der Spielort Bochum und Leverkusen mit den so genannten Einheiten der überörtlichen Hilfe zu beteiligen.

So rückte am Montag, den 27.06.2011, um 10:00 Uhr der Behandlungsplatz des Kreises Gütersloh mit 155 Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (74 Kräfte), Notärzten, einigen Rettungsdienst- Mitarbeitern und dem Technischen Hilfswerk, sowie der IUK der Kreisverwaltung Gütersloh nach Bochum ab. Der Behandlungsplatz aus dem Kreis Gütersloh traf gegen 12:00 Uhr in Bochum ein, war dort bis 18:00 Uhr bereitgestellt und kehrte um 20:15 Uhr in das Kreisgebiet Gütersloh zurück.

Die so genannte Behandlungsplatz- Bereitschaft stand unter der Gesamtleitung des Verbandführers Uwe Goerke (DRK). Dieser wurde dabei vom Leitenden Notarzt Bernd Strickmann und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst Matthias Hillemeyer (beide Kreis Gütersloh) unterstützt.
Die Behandlungsplatz- Bereitschaft ist so personell und materiell ausgestattet, dass in zwei Durchgänge je 50 verletzte Personen vor Ort versorgt werden können.