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Der DRK-Suchdienst hat die Möglichkeit, einzelnen Bedürftigen in den ostmittel- ost- und südosteuropäischen Ländern einschließlich nichteuropäischer Nachfolgestaaten der UdSSR orthopädische Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Das Spektrum dieser Hilfen umfasst orthopädische Hilfen und auch andere medizintechnische Hilfsmittel.

Antragsberechtigt sind Deutsche und in geringem Umfang auch deren Umfeld in den oben genannten Ländern, die in ihrem Heimatland wegen der Mängel in der gesundheitsfürsorgerischen Versorgung oder aufgrund einer persönlichen Notlage die erforderlichen Hilfsmittel nicht erhalten können.

Verschiedene orthopädische und medizintechnische Hilfsmittel wie z.B. Prothesen, Rollstühle, Hörgeräte, Brillen, Herzschrittmacher, Sprechhilfen, Blutdruck- oder Blutzuckermessgeräte werden einzelnen Personen zur Verfügung gestellt.

Voraussetzung zur Prüfung und Bearbeitung jedes Hilfegesuches ist die Vorlage einer aktuellen ärztlichen Diagnose des im Heimatland behandelnden Arztes sowie die Verordnung des beantragten Hilfsmittels. Die Entscheidung über die Bewilligung eines Antrags erfolgt aufgrund der Bedürftigkeit des Antragstellers sowie der medizinischen Notwendigkeit des Hilfsmittels.

 

Wird ein Antrag positiv beschieden, erfolgt die Bestellung des Hilfsmittels bei der entsprechenden Firma. Diese schickt den  Artikel dem Antragsteller direkt gegen eine Empfangsbestätigung zu.

Finanzielle Beteiligungen der in Deutschland lebenden Verwandten oder Kontaktpersonen der Antragsteller an den Finanzierungen der Hilfsmittel sind erwünscht.