Notfallbegleitung
Die Notfallbegleitung Gütersloh (NFB) wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen und hat Ihre Arbeit am 1. Juli 2001 aufgenommen. Sie ist eine Einrichtung für das Gebiet des Kreises Gütersloh, in der Mitarbeitende aus verschiedenen Institutionen (Hilfsorganisationen, Kirche, Rettungsdienst, Polizei u.a.) Menschen in besonderen Notlagen betreuen. Es ist unser Anliegen, Betroffene möglichst bald nach einem unerwarteten, besonders schwerwiegenden Ereignis zu begleiten. Die NFB versteht sich als eine "Erste Hilfe für die Seele".
Die Notfallbegleitung wird nur in der unmittelbaren Situation tätig. Sie wird von den Einsatzkräften vor Ort über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Gütersloh angefordert.
Der Einsatz der Notfallbegleitung erfolgt kostenfrei. Alle Mitglieder der Notfallbegleitung arbeiten ehrenamtlich. Die Kosten für Fahrten, Telefon, Fortbildung und Ausrüstung werden von der Organisation getragen.
Arbeitsweise
Die Notfallbegleitung arbeitet immer im Zweier-Team. Das ermöglicht ein flexibles Eingehen auf die sehr unterschiedlichen Notsituationen (z. B. kümmert sich ein Teampartner bei einer Angehörigen-Benachrichtigung um die Erwachsenen, während der andere sich mit den Kindern beschäftigt).
Die Zweier-Teams übernehmen im Allgemeinen nur für 24 Stunden die Rufbereitschaft. Danach werden sie von einem Folge-Team abgelöst. Ein Zweier-Team wird möglichst von einem weiblichen und einem männlichen Notfallbegleiter/in gebildet. Die Berufszugehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Diese Zweier-Teams bilden sich bei den allmonatlichen Gruppentreffen aus einem Kreis von ca. 25 Mitarbeitenden, so dass jedes Gruppenmitglied etwa an 2 bis 3 Tagen/Nächten im Monat Rufbereitschaft hat.
Die NFB wird im Durchschnitt etwas mehr als einmal pro Woche alarmiert.


