Bevölkerungsschutz bedeutet Abwehr von Gefahren in erster Linie für die Gesundheit oder das Leben von Menschen. Die Hauptgefahren stellen zum Beispiel Hochwasser oder extreme Wetterlagen, wie Stürme, starke Regenfälle oder Dürreperioden, dar. Das gleiche gilt für große Unglücksfälle mit vielen Verletzten oder für die Freisetzung von besonderen Gefahrstoffen in die Luft, den Boden oder das Wasser. Der Bevölkerungsschutz ist auch gefordert, wenn Pandemien drohen oder kritische Infrastruktureinrichtungen, wie etwa die Stromversorgung oder Kommunikationsverbindungen, ausfallen.

Die rechtliche Grundlage bildet in Nordrhein- Westfalen das Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung vom 10. Februar 1998 (FSHG). Danach sind die Kreise und kreisfreien Städte zuständige Bevölkerungsschutzbehörden, die bei Großschadenslagen oder in Katastrophenfällen das Zusammenwirken der Feuerwehren und Hilfsorganisationen gewährleisten müssen.

Zu Mitwirkung in der so genannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stellt das Deutsche Rote Kreuz Einheiten auf.

Das DRK kommt somit den innerverbandlichen Vorgaben, dem Bevölkerungsschutz als satzungsgemäße Aufgabe, sowie den gesetzlichen Regelungen des §18 FSHG „Die Private Hilfsorganisationen helfen bei Unglücksfällen und öffentlichen Notständen, wenn sie ihre Bereitschaft zur Mitwirkung dem Land gegenüber erklärt haben“, nach.

Das Deutsche Rote Kreuz wirkt im Kreis Gütersloh in den nachfolgenden Bereichen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr mit